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OPFERHILFE

Ein Thema, wo man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Die Kassen sind leer und Hilfe zu bekommen wird immer schwieriger - und das, obwohl die Zahl der Betroffenen erschreckend hoch ist und wir noch lange nicht von der Pflicht befreit sind, das Kartell des Schweigens aufzubrechen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass es der erste Schritt einer Veränderung (Verbesserung) ist, sich mit einer kompetenten Person zu unterhalten.

Ich habe hier schon öfters darauf hingewiesen: Auch wenn die sexuellen Übergriffe schon Jahre zurückliegen, leiden die Betroffenen noch heute unter den Folgen. Depressive Gefühlslagen, Ängste, psychosomatische Erkrankungen, Schlafstörungen, Selbstverletzungen, Partnerprobleme, sexuelle Probleme, Essstörungen, Suchtprobleme können Auswirkungen von sexuellen Übergriffen in der Kindheit sein.

Deshalb sind die angesprochenen ersten Ansprechpartner so wichtig, bei denen man zum Beispiel folgende Fragen klären kann:

Wie soll ich mich jetzt meinem/r Vater/Stiefvater/Mutter/Bruder/Onkel usw. gegenüber verhalten, der/die mich damals missbraucht hat?

Wo und wie kann ich mich über meine rechtlichen Möglichkeiten informieren?

Was geschieht, wenn ich den Missbrauch anzeige?

Ich bekomme mein Leben nicht in den Griff - weiß nicht, was für mich richtig ist?

Ich habe häufig Probleme mit meinem Partner/meiner Partnerin.

Mir machen andere Menschen Angst - ich ziehe mich immer mehr zurück.

Ich habe Probleme mit dem Essen, ich brauche vielleicht therapeutische Hilfe.

Ich habe sexuelle Probleme.

Ich habe Angst auf der Straße oder in der U-Bahn, ich gehe ungern allein aus dem Haus.

Ich merke, dass ich zu viel Alkohol trinke - ich flüchte mich in den Alkohol, um zu vergessen.

Ich komme mit meinen Aggressionen nicht zurecht.

Manchmal ist es für die Betroffenen schon ausreichend diesen Kontakt zu haben. Aus diesen Gesprächen müssten sich dann, wenn erforderlich die möglichen nächsten Schritte ergeben, vermittelt und überbrückt werden.

Aber ist wird immer schwieriger Hilfe zu finden, ganz zu schweigen von finanzieller Unterstützung.

Dieses Thema sollte dazu dienen, von eigenen Erfahrungen zu berichten, Missstände aufzuzeigen, Erwartung zu benennen und Forderungen zu stellen.

 

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