Sexuellen Missbrauch erkennen
Aktualisiert (Samstag, den 18. Juli 2009 um 11:35 Uhr) Geschrieben von: Administrator Samstag, den 18. Juli 2009 um 11:32 Uhr
Auch wenn die meisten missbrauchten Kinder in den wenigsten Fällen konkret über den Missbrauch sprechen, so senden sie doch immer Signale aus. Verhaltensänderungen und -auffälligkeiten, wie
- Aggressivität
- Schlafstörungen
- Überangepasstes Verhalten
- Distanzlosigkeit
- Angstzustände
- Suchtverhalten
- Schulschwierigkeiten
- Regressives Verhalten
- Einnässen
- Essstörungen
- Rückzug
- Waschzwang
- Selbstzerstörerisches Verhalten
- Selbsthass bis hin zum
Suizid
können auftreten.
Eindeutige körperliche Spuren, wie
- Unterleibsverletzungen
- Blutergüsse/ Bisswunden an den Genitalien
- Geschlechtskrankheiten
dagegen sind in den seltensten Fällen zu finden, weshalb eine gynäkologische Untersuchung meist nicht nur unnötig, sondern zusätzlich traumatisierend sein kann.
Besonders kleine Kinder zeigen ihre Gewalterfahrungen im Spiel.
Einzelne oder mehrere Symptome können, aber müssen nicht zwangsläufig auf sexuellen Missbrauch hindeuten.
Es gibt Anzeichen für Kindesmissbrauch, die sich in jedem Fall immer wiederholen. Natürlich reagiert jedes Kind anders auf das, was mit ihm gemacht wird. Und doch sollte man bei einigen Dingen genau zuhören oder genauer hinsehen. Auf eindeutige körperliche Spuren wird man nur in den seltensten Fällen stoßen.


